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Lage:
Am oberen Sewak, nahe dem Phecanowald
Das Städtchen Veliris,
auf einem Hügel am Oberlauf des Sewak gelegen, hat 850 Einwohner und
bietet dem Reisenden schon aus der Ferne eine beeindruckende Silhouette:
Hoch oben auf dem Sewakhügel thront das alte mächtige Castell
Sanct Aldigon, dessen mächtiger Rundturm über den ganzen Landstrich
wacht. Zu seinen Füßen liegt der gewaltige Tempel des PRAios
mit seiner großen goldschimmernden Kuppel. Darunter wiederum schmiegt
sich spiralförmig die Oberstadt an den Hügel. Hier im dichtgedrängten,
von einer hohen Mauer umgebenen, Häuserdickicht liegen der Tempel
der TRAvia, eine kleine Bühne, der Marktplatz, das Rathaus und zahlreiche
Patrizierpaläste, die ihren Reichtum auf den Handel mit Erzen, Weinen
und Glas gebaut haben.
„[...] ... entdeckten wir
im kaiserlichen Gebiet des Sevac einige heiße Quellen. [...] Die
Errichtung einer Thaermae Helasiensis ist zu überdenken ... [...]"
„Im Namen der heiligen und
ungeteilten Zwölfeinigkeit. Gurd von den Kaisern Gareths mit der Provinz
Kuslik ausgestattet, Erzherzog.
„Heuer zogen wieder die
Schergen des güldenen Torben durch die Lande und brannten die Ketzerei
aus dem Fleisch der Verderbten. Auch im nahen Veliris loderten zwei Scheiterhaufen.
Verflucht sind sie dort. PRAiosverlassen."
„Im Namen der heiligen Herrin
HESinde und der Zwölfeinigkeit. Yumin Galahan, von Rohal eingesetzter
Herzog zu Kuslik. Wenn wir aus der Aufgabe unserer Freigebigkeit heraus
verdienten und treuen Vasallen etwas übertragen und den Leib des Landes
stärken, so wird uns das, wie wir fest glauben, helfen, sowohl die
Ordnung im Lande zu verbessern, als auch die klugen Gesetze zu verwirklichen.
Deshalb sollen alle unsere Getreuen, die gegenwärtigen wie die künftigen,
wissen, daß wir beschlossen haben unseren beständigen Diener
Rominian aus Veliris zu einem freien Herrn zu erheben. Ergo darf er sich
Baron heißen. Im obliegt es nunmehr Recht und Gesetz zu wahren. [...]
„Im 2000sten Jahr nach Ankunft
des heiligen Horas hielt es der Herr Baron für ratsam sich eine würdige
und sichere Heimstatt zu schaffen. Mit diesen Überlegungen ließ
er einen Baumeister aus dem fernen Kuslik kommen, der die Gedanken unseres
geliebten Barons Darion in Stein zu manifestieren wußte. Aus dem
Fels der güldenen Berge wurden die Fundamente gelegt."
„Preisest die göttliche
RONdra. Nur wenige Monde nach Fertigstellung des Castello della Veliris
auf der Spitze des Sewakhügels, bestanden die Mauern der Feste die
erste Feuerprobe. Mit Mord und Raub überzogen die Handlanger des verruchten
Herrn von Sewamund die Lande unserer Baronie. Doch das Castello della Veliris
bremste die Wucht ihrer Zerstörungswut und nicht wenige verloren ihr
unwürdiges Leben beim Sturm auf die Festung. Doch endgültig aufgerieben
wurde die Streitmacht des Sewamunders, als Baronin Giliana mit Entsatz
kam. Sieg und Ruhm waren wiedermal auf Seiten der Veliriser."
„[...] Wir, Rahjina von
Veliris, Baronin, verleihen daher der Ortschaft Veliris die Stadtrechte.
Der Census wird mit 663 Einwohnern angegeben, der Taxus daher auf 7.000
Goldtaler festgelegt. Erstmalig zu zahlen im Jahre des Horas 2039. Siegel
und Zeichen der Baronin."
„Baron Barjet stellte heuer
an den Iden des PERaine Herrn Tarion als Kämmerer, Herrn Aldigon als
Praios-Caplan, 3 Knechte und zwei weitere Gesindemägde in Lohn und
Brot."
„PERaine sei Dank! Die vierte
gute Ernte in Folge. Die Lager sind prall gefüllt, die Mägen
auch. In den Straßen finden rauschende Rahjafeste statt. In den Brunnen
wurde das Wasser durch Wein ersetzt. [...]"
„PRAios, wende dich ab.
In der Stadt herrscht Müßiggang und Laster. Verschwendungssucht,
Unzucht und Dekadenz. Lieber verpraßt man den Zehnt der Götter,
als ihnen zu huldigen. Einzig RAHja wir wohl noch ihre Freude am Treiben
in den Gassen haben. Wende dich ab, oh Herr."
„Herr EFFerd hilf! Seit
den Tagen der TSA ist kein Tropfen Naß mehr vom Himmel gefallen.
Selbst der Sewak ist nicht viel mehr denn ein Schlammloch. Die Rinder verrecken
auf den Weiden, die Felder verdorren, Hunger breitet sich aus. Jetzt rächt
es sich, daß wir nicht in der Zeit Maß gehalten haben. Die
Sonne brennt unbarmherzig und der Burgkaplan Aldigon predigt von der Strafe
des PRAios. Er scheint auch längst den Verstand verloren zu haben,
ließ er doch in den vergangenen Tagen jeden Baum, jeden Strauch in
der Nähe des Castellos roden. Und auch die Ställe und Wirtschaftsgebäude,
die an das Castello grenzten ließ er einreißen. Kein Bitten
und Flehen der Hörigen beim Baron half, denn dieser ist dem Priester
ganz ergeben."
„Feuer! Eine fürchterliche
Brandkatastrophe hat große Teile der Stadt erfaßt. Nahezu die
Hälfte aller Häuser steht in Flammen. Die Rauchsäule wird
sicherlich bis Sewamund und Bomed zu sehen sein. Einzig das Castello della
Veliris ragt unbeschädigt zwischen diesem Inferno heraus. Vielleicht
hatte dieser Praiospriester doch recht."
„Veliris gleicht einer einzigen
Ruine. Die Stadt ist in weiten Teilen bis auf die Mauern niedergebrannt.
Mehr als 100 Einwohner fanden den Tod in den Flammen, weitere 400 sind
obdachlos. Der Baron hat zwar die Steuerlast auf fünf Jahre halbiert,
dennoch haben viele Bewohner der Stadt bereits den Rücken gekehrt.
„Im Namen des heiligen Herrn
PRAios. Rominian II. von Veliris, Baron. Infolge größter Demut
und Gottesfurcht, sehen wir in dem Brand der Stadt Veliris und der Errettung
unserer Familie ein Zeichen des PRAios. Daher wollen wir unserer Dankbarkeit
Ausdruck verleihen, indem wir dem Herrn Aldigon das Castell della Veliris,
zusammen mit den dazugehörigen Ländereien zum Geschenk machen,
auf daß Herr Aldigon dorten ein Haus für den gerechten Herrn
PRAios errichte.
„Im Namen des Allerheiligsten
güldenen Herrn. Wir, Praiofold II. durch PRAios geneigte Huld Wahrer
der Ordnung, Serenissimo. [...] Das Orakel zu Gareth hat in seiner uneingeschränkten
Weisheit den Herrn Aldigon in den Bund der Heiligen aufgenommen. Daher
ist es an uns die Gemeinschaft des Aldigon, Heilig! in das Register der
gottgefälligen Orden einzutragen. Als Grundlage seiner Arbeit mag
ihm die Einnahme des Zehnten gestattet sein, ebenso wie die Erlaubnis der
Ablaßerteilung seine Einwirkung stärke. [...]
„Die Lilie Veliris ist wieder
aufgeblüht. Die Spuren des großen Brandes von 2089 Horas sind
nun endlich, beinahe einhundert Jahre später, völlig beseitigt.
Die Stadt zählt wieder 487 Köpfe und der Zustrom von Neuansiedlern
ist in den letzten 50 Jahren stetig gestiegen. Teile der alten Ringmauer
wurden in eine neue großzügige Stadtumfassung eingefügt.
Der Bau des Praiostempel unter Führung des Sanct-Aldigon-Ordens geht
zügig voran, große Teile des prunkvollen Bauwerks zeugen schon
von seiner einstigen Pracht. Auch die Barone von Veliris kehren zurück.
Varosja II. hat heuer die Pläne eines neuen Schlosses am Fuße
des Sewakhügels dem Rat der Stadt vorgelegt. Das Schloß wird
sich in einem künstlichen See der heißen Quellen erheben. Gleichzeitig
erhöhte sie auch die Abgaben um 800 Taler."
„[...] Beschließen
wir hiermit unseren Baronssitz von Veliris nach Tuffino in den neu errichteten
Velirial zu verlegen. […]"
„Neunhundert Jahre nach
Entdeckung der heißen Quellen wurden heute die Thermen Veliris’ eingeweiht.
Herzstück der Anlage ist ein großes marmornes Bassin."
„Wir, Caelon von Veliris,
verkaufen den Palazzo Varosella, einschließlich der zugehörigen
Ländereien an die Familien Aldubhor, Triffon, Nestefan, Molthaus und
Eslebon zu einem Preis von 7.000 Golddukaten. Den Baronen von Veliris wird
auf Lebenszeit eine Zimmerflucht unentgeltlich bereitgestellt."
„Die Zahl der Kurgäste
ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Die heilsame Wirkung der heißen
Quellen von Veliris ist sogar über Grangoria hinaus bekannt. Die Familien
Sandfort (2428 Horas) Hausbach (2441 Horas) und sogar das Herzogsgeschlecht
Garlischgrötz (2454 Horas) haben an den Hängen des Sewakhügels
ihre Palazzi errichtet und besuchen Veliris regelmäßig."
„Am 7. TSA 2507 Horas verschwand
Caelon IV. von Veliris spurlos. Eine zweimonatlige Suche verlief ohne Erfolg.
Die Nachfolge fällt nun auf eine der jüngeren Linien des Hauses
Veliris."
„Die Stadt Veliris hat heute
durch einstimmigen Ratsbeschluß eine Trennung vom Haus Veliris unabwendbar
entschieden. Die Stadt Veliris wird hiermit ihr eigener Herr. Die Einnahmen
werden vorläufig einbehalten.
„Für den Sieg über
die Streitmacht des Thaldo von Veliris-Carinto überlassen wir dem
Condottiere Relondo Tralesion alle erbeuteten Stücke, den Sold in
Höhe von 500 Golddukaten, das Sterbegeld in Höhe von 235 Golddukaten,
sowie ein Sieggeld in Höhe von 200 Golddukaten.
„Als Eigentümer der
Liegenschaft ‘Am Fuße des Sewakhügels, östlich des Schlosses’
sind Alyrân Aldubhor, Hesindian Triffon, Darlan Nestefan, Salenius
Eslebon und Remus Molthaus je zu Einem Teil von Fünf vermerkt. 23.
EFF 2420 Horas [...]
„Nach Plänen aus bosparanischer
Zeit wurde heute mit dem Bau der Neuen Thermen begonnen. Die riesige Anlage
wird in den Gärten des alten Wasserschlosses von Veliris errichtet.
Damit werden die Alten Thermen endlich ersetzt. In den Tagen der Kursaison
waren sie nicht nur überfüllt, sondern boten auch nicht die nötige
Annehmlichkeit. Das gehört bald alles der Vergangenheit an. Und die
Stadt wird sicherlich davon profitieren."
„4tens - Daß die Stadt
Veliris ihr eigener Herr werde, mit allen Rechten und Pflichten."
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